Puh...der Freitag hatte mir eigentlich gereicht. Aber ich konnte den armen P.H. Superstar aber doch nicht alleine lassen. Gerade aufgestanden und schon am ersten Bier geschlürft... Das berühmte Konterbier. Galileo ...
Okt 10
16
Puh…der Freitag hatte mir eigentlich gereicht. Aber ich konnte den armen P.H. Superstar aber doch nicht alleine lassen. Gerade aufgestanden und schon am ersten Bier geschlürft… Das berühmte Konterbier. Galileo mag ja gerne so viele kuriose Tests durchführen wie sie möchten, aber ich bin der Meinung, dass es definitiv funktioniert. In lustiger Runde packte Tarek dann sein berühmtes Spiel “21″ aus.
Kurzer Einschub zu den Spielregeln: Man versucht bis 21 zu zählen, dabei muss der Nachbar fortfahren. Nennt man 2 Zahlen geht es in die andere Richtung weiter. Macht man einen Fehler oder reagiert man nicht muss man trinken und wieder von Vorne anfangen. Kommt man zur 21 muss derjenige trinken und darf eine Zahl durch ein Wort ersetzen. Generell darf man nicht fluchen, auf niemanden zeigen und auch keine Namen nennen. Tut man dies, muss man ebenfalls einen trinken.
Die Stimmung war am Siedepunkt und wir machten uns bald auf den Weg zur Lockenpüppi. Auf dem Weg dorthin versuchten wir noch weiter 21 zu spielen. Der Clou: Dabei mussten wir in der Reihenfolge weiterzählen wie wir am Tisch saßen. Bei der Lockenpüppi angekommen, ließen wir uns erst mal alle ins Wasserbett fallen. Der Braunbär war sofort weg und hielt seinen Winterschlaf. Der Rest machte es sich in der kleinen Küche bequem.
Nachdem der Braunbär aus seinem Winterschlaf erwacht ist und die Mädels sich ausgehbereit gekleidet hatten machten wir uns auf den Weg ins Sausa. Es war leider schon ziemlich spät und wir bekamen nur noch draußen im Biergarten einen Platz. Doch dort sank die Stimmung rapide. Es war kalt und es lief keine Musik. Also entschieden P.H. Superstar, Tarek, der Braunbär und ich es drinnen nochmal zu probieren. Notfalls eben einen Stehplatz.
Dort angekommen war es gleich viel besser, denn eine Mädelsgruppe, die ihren Geburtstag feierte, schenkte auch wieder kostenlosen Alkohol, vom Tresen herunter, aus. Puh…die Versuchung war groß, aber es ging mir noch zu schlecht als das ich bedenkenlos wieder zugreifen konnte.
Als der Rest dann auch zu uns kam, legte unser P.H. Superstar mit seiner geliebten Lockenpüppi einen heißen Tanz nach dem anderen aufs Paket. Mit jeder Minute konnte man aber sein Herz mehr zerspringen hören.
Der Abend nahm ein gemütliches Ende. Die Verabschiedung P.H. Superstar von seiner Lockenpüppi war herzzerreißend und auf dem Heimweg kamen wir noch an einem riesen Aufgebot Polizei und Krankenwagen vorm Biblos vorbei. Unser DJ SK hatte dort heute Dienst, aber er konnte uns keine weiteren Infos geben und musste auch weiter arbeiten. Zum Glück ist ihm nichts passiert.
Okt 10
15
Dieser Freitag war ein ganz besonderer. Unser P.H. Superstar war wieder zu Besuch. Das konnte natürlich nur eins bedeuten. Saufen, Feiern, Frauen… Der Abend fing eigentlich sehr gemütlich an. Ein wenig Vorsaufen in kleiner Runde und später dann mit dem Bus in die Stadt. Während der Busfahrt hat unser Braunbär noch ein paar Audi-Mitarbeiter angequatscht. Unseren Türken lieferten wir noch vorm Sausa ab.
Im Goldbraun angekommen, aßen wir unsere obligatorische Currywurst und unser Braunbär und P.H. Superstar ließen ihren Charme gegenüber der Kellnerin freien Lauf. Sichtlich überfordert von so viel Aufmerksamkeit versuchte sie jedoch unseren Wünschen gerecht zu werden.
Unserem ursprünglichen Plan, den Abend im Goldbraun ausklingen zu lassen, schworen wir jedoch schnell ab als ich auf einem Plakat eine interessante Werbung gelesen hatte. Heute war Coyote Ugly Party in der Lago-Bar. Also noch schnell aufgegessen und ab rüber in die Lago-Bar.
Im Erdgeschoss war schon die Hölle los, also sind wir gleich runter in den Keller. Und wen haben wir da getroffen? Unsern Türken mit seinen Arbeitskollegen
An dem riesen Tisch und mit der lauten Musik war Konversation kaum möglich. P.H. Superstar signalisierte mir mit Zeichensprache das er gerade ein Tief hat und der Braunbär verabschiedete sich kurz danach auch, da er morgen arbeiten musste.
Zum Glück traten schon bald die Coyote Mädels auf und nachdem wir auch einen guten Platz erwischt hatten, konnte der Abend ja beginnen. Wir mussten zugeben, dass die Show echt gut war und als die Mädels auch noch kostenlos Tequilla in unsere Münder füllten, war meine Stunde geschlagen. Der Türke und ich waren ganz vorne mit dabei. Schnell hatte ich mich auch mit den Jungs vorne an der Bar angefreundet und mir wurde zusätzlich zum Tequilla auch noch Jägermeister ausgeben. Schnell folgte der -Filmriss-
[...]
um 18.00 Uhr am Samstag hab ich mich das erste Mal aus dem Bett gewagt…
Sep 10
25
Einiges vorweg: Ich bin kein besonders großer Fan des Oktoberfestes. Ich hatte mir geschworen, dass mein erstes Erlebnis vor einigen Jahren auch das letzte sein sollte, da der Tag daraus bestand vor geschlossenen Zelttüren zu warten. Aber wie das nun mal so ist, gibt man sich dem Gruppenzwang hin. Zu mal es auch das letzte Wochenende ist, dass wir mit einigen Mitbewohnern verbringen konnten, bevor ihre Zeit in der WG leider endet.
Der Tag begann mit dem klingeln des Weckers um 04:45. Die Tracht wurde sich im halbschlaf angezogen und das erste Glas Bier wurde getrunken…OK, es wurde dran genippt
Mehr ging einfach so früh am morgen nicht. Mit dem Auto also zum Bahnhof, Ticket gekauft und die erste Überraschung erlebt. Der erste Zug an diesem Morgem um 05:52 war schon rappel voll. Also durch zum Abteil, wo man Fahrräder abstellen konnte und auf den Boden gefletzt. Den ersten Becher Sekt getrunken und gleich mal auf dem Boden ein nickerchen gemacht.
Angekommen am Münchener HBF, mittlerweile 07:00, wurde der erste Kaffe getrunken, das erste Brötchen gegessen und sich auf den Weg zur Wiesen gemacht. … Es regnete in Strömen und ich hatte weder Schrim noch Jacke dabei. Aber das war ja egal, der einzige Zeitpunkt wo man nass werden konnte, war ja der Weg zur Wiesen (dachte ich…) Auf dem Wiesengelände angekommen, folgte ich dem Braunbär. Er schien Ahnung zu haben.
Vorm Zelt angekommen, schien unser Plan aufzugehen. Wir waren mit die ersten in der Schlange. Doch die Türen waren noch zu. Hätte ich auch früher drauf kommen können. Aber egal, ich war nun ja eh schon nass und in der Menschenmenge wurde so gekuschelt, dass mir wenigstens nicht kalt war.
07:30 Wir bekamen einen Geheimtipp. Man sollte vor den Nebeneingängen warten, die würden schon eher aufmachen. Also ab dorthin. Es regnete immer noch… und wir hatten 3 Schirme für 10 Personen. Es war sehr eng :/
09:00 Die eineinhalb Stunden wurden immer wieder druch kurze Euphoriemomennte unterbrochen, als die Tür kurz aufging und 5 Leute einließ. Wir waren nie dabei… Und zu allem Übel, quetschte sich die Menge jedesmal noch mehr zusammen. Um mich herum waren lauter Schirme, nur da wo ich stand, konnte ich direkt in den grauen Himmel starren. Und als ob das nicht genug war, bekam ich auch dazu den abperlenden Regen besager Regenschirme um mich herum ab. Prima Idee mit dem Oktoberfest… meine Laune war am Boden.
09:30 Durch ein Megaphone wurde uns mitgeteilt, dass das Zelt voll sei. Wie konnte das sein? Es wurden doch höchstens 30 Leute rein gelassen? Schule, der Braunbär und ich machten eine kurze Lagebesprechung. Ab nach Hause, heiß baden und zum Ingolstädter Volksfest. Klingt gut, dachte ich. Den Rest noch überzeugt und ab heim. Mittlerweile war ich nicht nur komplett nass, sondern mir war auch noch schweinekalt.
10:00 Wir waren in einem Zelt. Der Braunbär hat auf dem Rückweg seinen unwiederstehlichen Charm und den Hundeblick eingesetzt und wir wurden doch noch in ein Zelt gelassen. Doch kein Sitzplatz weit und breit. Ein zweites Mal setzte der Braunbär seinen Charm ein und wir durften auf reservierten Bänken sitzen. Zu mindest solange bis sie gebraucht wurden.
12:00 Die letzten zwei Stunden bestanden für mich daraus, so viele Jacken auf mir zu horten wie möglich und meine Hände an warmen Wurstwasser zu wärmen. Mir war unglaublich kalt. Und ich war nass. Und anscheinend hatte ich schon blaue Lippen. Egal, wir mussten den Tisch verlassen. In den 2 Stunden hatten JensMaul und einige andere es echt geschafft ordentlich Druckbetankung zu betreiben.
13:00 Schule hatte Blut geleckt und sein Vitamin B zu einigen Studentenverbindungen spielen lassen. Wir waren wieder in einem Zelt…Nur ohne Tisch. Zu allem Übel durften wir uns auch nicht aus der Box entfernen, egal wie voll sie sei. Zitat eines Kellners. Toll!
16:00 Der Braunbär, seine Bärengefährtin und ich machten uns auf den Heimweg. Für uns war Oktoberfest gestorben. Schule war nicht mehr ansprechbar, wartete aber noch auf seinen Bruder.
Im Zug fiel uns ein, wir hatten keinen Schlüssel für die Wohnung. Verdammt! Hoffentlich waren hinten im Garten die Türen offen.
18:00 Wir standen vor der geschlossen Haustür und versuchten den EC-Karten trick. Keine Tür im Garten war offen. Entweder wir kamen so rein oder mussten im Auto auf andere mit Schlüssel warten.
18:15 Die Tür war immer noch zu. Wir hatten uns mental schon auf warten im Auto eingestellt. Ich wollte es aber auch noch mal probieren. Die Tür sprang auf. Verdammt! So einfach kann ein ungeübter in ein Haus einbrechen? Egal! Wir waren drinne. Mein erster Gang führte unter die warme Dusche. Der zweite ins Bett.
Der Rest der rasselbande traf innerhalb der nächsten 2 Stunden ein. Manche nicht mal mehr der deutschen Sprache mächtig.
Am nächsten Tag einigten wir uns darauf, dass es definitiv bessere Volksfeste gibt und ich schwor mir ein zweites Mal: “Nie wieder Oktoberfest!”
… Wir sehen es nächste Jahr :/